Text und Fotos: Prof. Gössinger

Nach Scheuba, Jaus, Palfrader und Seberg beehrte uns Thomas Maurer im Rahmen des Projektes "Kabarett in der Schule" am 23. März 2017 mit seinem Kabarettprogramm "Tolerator"!
Kabarettist Thomas Maurer und der Initiator der Veranstlatungsreihe "Kabarett in der Schule" Prof. Peter Schandl
 
 
Der Festsaal war ausverkauft, die Stimmung kaum noch zu toppen! 
 
 
Thomas Maurer unterhielt sein Publikum in seinem Soloabend „Tolerator“ mit einem vielschichtigen Kabarettprogramm, das von urkomischen Schenkelklopfern bis zu tiefsinnigen Gedankenansätzen alle Möglichkeiten der Bühne ausnützte. 
 
 
Und das begeisterte Publikum erfuhr viel Wissenswertes:
Dass trotz gleicher lateinischen Wurzeln Tolerieren und Erdulden durchaus Verschiedenes meinen, worin sich die in Frakturschrift verfasste Karl May Ausgaben von der „überarbeiteten“ Donauland-Edition unterscheiden und warum man trotz langjähriger Übung in Toleranz noch immer seine Grenzen bei Emoticons und Blödheit (wo man ungebremst am Nullpunkt der Logik einschlägt) erkennen muss. 
 
 
 
Weitere Höhepunkte waren die unerfüllbaren Karikaturenwünsche eines erträumten Mohammeds, Gedanken über die Flüchtlingsproblematik und Hasspostings, die Aussprache des beliebten Begriffs „lecker“ in 9 Sprachen, die simple, aber effektive Art der Konfliktlösung am Ende der 70er Jahre, desweiteren ein Kostenvergleich zwischen griechischen MitarbeiterInnen und Bühnenfeuerwerken (+wurstsemmelessendem Feuerwehrmann), der Unmöglichkeit von Bühnenhängematten und schlussendlich Goethes Huldigung des Korans (und des Weins!) 
 
 
 
Ein grandioser Abend auf höchstem Niveau, der von den ZuseherInnen sehr genossen wurde!
 
 
Die Betreuung des Publikums wurde wieder einmal von Prof. Schandls Klasse hervorragend gemeistert.