Text: Prof. Molecz

Der Verein Innocence in Danger Austria klärt Kinder und Jugendliche über die Gefahren im Internet auf und bietet präventiv Strategien an, um davor zu schützen.
   
 
Um einen möglichst hohen Verbreitungsgrad zu erreichen, werden in Seminaren Lehrer/Lehrerinnen und Erzieher/Erzieherinnen ausgebildet, deren Aufgabe es ist, das erworbene Wissen an Schüler weiterzugeben und diese als Peers auszubilden- „Peer to Peer Prävention“. Schüler von der 4. bis zur 7.Klasse absolvierten vor den Weihnachtsferien einen „Smart User- Kurs“, der von Prof. Molecz und Prof. Westermayer-Stössl angeboten wurde.
 
 
In einem groß angelegten Workshop für die gesamte Unterstufe arbeiten die Peers in Kleingruppen mit den Kindern. In persönlichen Gesprächen erfassen sie einerseits deren Erfahrungen in und mit sozialen Netzwerken, andrerseits machen sie auf im Netz lauernde Gefahren aufmerksam, seien es unangenehme „Anmachversuche“ oder Aufforderungen, „peinliche“ Bilder von sich ins Netz zu stellen. Auch der Umgang mit daraus resultierenden Folgen wird thematisiert.
 
 
 Die Peers klären über richtiges Verhalten in schwierigen Situationen auf und fungieren auch als Ansprechpartner. Sie ermutigen betroffene Kinder und Jugendliche, Hilfe bei Erwachsenen zu suchen. Es gehört nicht zu ihren Aufgaben selbständig Problemlösungen zu suchen.
 
     
 
 
Wir hoffen, damit einen weiteren Schritt in Richtung eines verantwortungsvollen Umganges mit dem Internet und sozialen Netzwerken zu setzen.