Der jedem Jugendlichen bekannte Satz des Pythagoras „a² + b² = c²“ (die Summe der Quadrate über den Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks ist gleich dem Quadrat über der Hypotenuse) wurde schon auf unzählige Arten bewiesen und dass diese Gleichung unendlich viele Lösungen in den natürlichen Zahlen besitzt ist auch einigen bekannt.

Dass die Erweiterung auf an + bn = cn mit n aus den natürlichen Zahlen größer gleich 3 keine einzige Lösung in den natürlichen Zahlen hat, erwähnte Pierre de Fermat im 17. Jahrhundert in einer Randnotiz. Zusätzlich vermerkte er, dass er einen wunderschönen Beweis dafür gefunden habe, der Platz um diesen zu notieren aber leider nicht ausreiche. 350 Jahre lang mühten sich die größten Mathematiker ihrer Zeit diesen Satz zu beweisen. Viele schöne Erkenntnisse und Ergebnisse kamen dabei zutage. Der Beweis selbst wurde aber erst 1994 durch Andrew Wiles nach viel Vorarbeit von anderen Mathematikern erbracht.

Die Mathematikolympiade ist ein Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen, die gerne mit Zahlen, Variablen, geometrischen Objekten und anderen mathematischen Dingen spielen und zusätzlich bereit sind, Aussagen nicht einfach hinzunehmen, sondern diese auch zu beweisen. Im Kurs werden Aufgaben besprochen und gelöst, die im Regelunterricht keinen Platz haben. Ambitionierten und interessierten Schülern und Schülerinnen wird hier die Möglichkeit geboten, fordernde Aufgaben zu lösen und eigene Lösungswege zu finden.

Ihre Fähig- und Fertigkeiten können sie bei Landes- und Gebietswettbewerben unter Beweis stellen und bei gutem Abschneiden besteht die Möglichkeit zur österreichischen, europäischen und internationalen Mathematikolympiade zu reisen.