6A/B bei der Shades-Tour

Text und Bilder: 6A/B mit Bernadette Bogner-Zisler, Carla Schefberger, Michaela Streuselberger, Stefan Witek
Schüler*innen beim Vortrag

Bei kühlen Temperaturen und Dauerregen machten wir uns am 17.11.2025 auf den Weg in den 1. Bezirk.
Dort führten uns Guides, die früher obdachlos waren, trotz des sehr schlechten Wetters durch die Gassen und gaben uns sehr persönliche Einblicke in die Welt der Wohnungslosen. 

 

Schüler*innen beim Vortrag

  Es war bewegend und hat uns alle zum Nachdenken angeregt.

Schüler*innen durchnässt

Die Schüler:innen meinten nach dem zweistündigen Rundgang;

„Die Erfahrung war wirklich beeindruckend und es war spannend, Einblicke in das Leben der Straßenbewohner:innen von Wien zu bekommen. Auch die eigene Geschichte unseres Guides war mitreißend.“

„Einiges hat mich schon schockiert, dass es zum Beispiel so viel versteckte Obdachlosigkeit gibt und sich vor allem Frauen damit in gefährliche Abhängigkeiten begeben.“

„Ich fand es sehr gut, dass er über den Doktor und den Bankdirektor geredet hat, weil wir so verstanden haben, wie das Leben so werden kann.“

„Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie es einer Person so gehen kann. Zudem war es gut zu wissen, dass es viele Organisationen gibt, welche Menschen helfen können, wenn diese es möchten. Sie unterstützen sie, um wieder zurück ins Leben zu finden, mit einem Dach über dem Kopf oder einer Arbeit.“

„Unser Guide hat uns viel über sein Leben erzählt, was mich wirklich berührt hat, und war sehr offen. Er hat uns jede Frage beantwortet. Das war sehr spannend. Ich denke, dass dieser Tag uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.“

„Unterschiedliche Schicksalsschläge können in die Obdachlosigkeit führen. Auch immer mehr junge Menschen sind davon betroffen. Das macht nachdenklich.“

„Unser Guide hat uns vor Augen geführt, wie gefährlich ein Leben auf der Straße für obdachlose Menschen sein kann. Sorgen und Ängste sind ständige Begleiter. Seine Geschichten haben uns sehr berührt.“

„Wir konnten unserem Guide alle möglichen Fragen stellen. Er hat immer offen und ehrlich geantwortet. Er kennt diese Probleme aus seinem eigenen Leben, und deshalb waren seine Antworten sehr bewegend für uns. Außerdem hat uns der Regen gezeigt, wie wichtig es ist, ein Dach über dem Kopf zu haben.“

„Wenn man von Armut und Obdachlosigkeit betroffen ist, sollte man wissen, an wen man sich wenden kann, um Hilfe zu bekommen. Auf der ​ Tour haben wir gelernt, was es für Möglichkeiten gibt, um von der Straße wegzukommen.“

Schüler*innen beim Vortrag

Ein großes Danke an unsere Guides und die Organisation der Shades Tours!