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Unter dem Titel „Banned Books“ widmete sich unsere Schulbibliothek einem aktuellen gesellschaftlichen Thema, nämlich der zunehmenden Entfernung von Büchern aus Schul- und öffentlichen Bibliotheken in den USA.
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Besonders seit dem Amtsantritt von Donald Trump hat diese Entwicklung deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Vor allem konservative Gruppen und streng religiöse Elterninitiativen setzen sich vermehrt für Verbote von Büchern ein, die Themen wie Rassismus, LGBTQIA+, Diversität oder Antidiskriminierung behandeln – also Werke, die gesellschaftliche Vielfalt sichtbar machen.
Diese Entwicklung nahmen wir zum Anlass, das Thema an unserer Schule aufzugreifen. In der Schulbibliothek entstand ein Thementisch mit ausgewählten englischsprachigen Büchern, die in den USA – oder zumindest in einzelnen Bundesstaaten – verboten oder angefochten wurden. Zu jedem Buch finden die Schüler:innen kurze Informationen darüber, warum es auf einer Verbotsliste steht.
Die Aktion wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Schulbibliothek und der Englisch-Fachgruppe umgesetzt. Beteiligt waren in diesem Jahr Frau Prof. Fischer-Schwarz mit der 8A, Frau Prof. Altmanninger-Piniel mit der 6AB sowie Frau Prof. Gefäll mit der 6B.
Jede:r Schüler:in wählte eines der bereitgestellten Bücher aus und setzte sich intensiv mit dessen Inhalt auseinander. Im Anschluss an die Lektüre gestalten die Schüler:innen ein 60-sekündiges BookTok-Video, in dem sie ihr Buch vorstellen. Ziel des Projekts ist es, die eigene Leseerfahrung kreativ aufzubereiten und gleichzeitig kritisch über Themen wie Meinungsfreiheit, Zensur und Vielfalt im Lesen nachzudenken.
Ausgewählte Videos werden anschließend auf dem Instagram-Account der Schulbibliothek veröffentlicht.
