Text und Fotos: Prof. Bogner-Zisler

 
Thank you for loving me 
Am Zeugnistag, dem 29.06 2018,  fand unser ökumenischer Schulschlussgottesdienst zum Thema Dankbarkeit statt. 

Dabei wagten wir auch einen kritischen Rückblick auf das vergangene Schuljahr, auf das viele Lernen, den Stress, das frühe Aufstehen, so manche Streitigkeit. Auch unsere Sehnsucht nach Unbeschwertheit und Fröhlichkeit, Zeit und Ruhe, Liebe und Geborgenheit brachten wir zum Ausdruck.
 
 
Als Lesung hörten wir den Psalm 139, in der uns Gott seine Nähe und Liebe zu sagt und in dem es zum Beispiel heißt:
Herr, du hast mich erforscht, und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt es
du verstehst meine Gedanken von fern.
Ob ich gehe oder liege, du hast es bemessen
und mit allen meinen Wegen bist du vertraut.
Kein Wort ist auf meiner Zunge,
das du, Herr, nicht ganz und gar kennst.
Hinten und vorne hältst du mich umschlossen,
und deine Hand hast du auf mich gelegt.
Zu wunderbar ist es für mich, dies zu erkennen,
zu hoch, ich kann es nicht fassen.
Ich preise dich, dass ich so herrlich, so wunderbar geschaffen bin,
wunderbar sind deine Werke,
meine Seele weiß es wohl.
 
 
Danach hörten wir viele kleine und größere Erzählungen von SchülerInnen, in denen sie Erlebnisse schilderten, die ihre Dankbarkeit zeigen. Es sind Begebenheiten mit Menschen, die ihnen unerwartet zu Hilfe kamen oder über kleine Hürden hinweghalfen. Da gibt es die Erfahrung, geborgen und getröstet zu sein und vor allem in schwierigen Zeiten liebe Menschen an der Seite zu haben. Und dafür können wir von Herzen dankbar sein.
 
Zum Beispiel diese kurzen Erzählungen:
Ein Mitschüler hat mich gekränkt und ich war voll angefressen, hab mich dann aber umso mehr gefreut, als er mir einen Entschuldigungsbrief ins Fach gelegt hat.
Ich bin so dankbar, dass ich eine so tolle Familie habe und tolle Freunde habe ich auch. Als ich einmal traurig war, ging ich in mein Zimmer. Kurz danach kam meine Schwester und versuchte mich zum Lachen zu bringen. Irgendwie war es so unlustig, dass ich doch lachen musste.
Im Kindergarten haben meine beste Freundin und ich einen Blumenstrauß gemacht. Die meisten Blumen sind von einem dornigen Busch gewesen. Ein anderes Kind wollte mich in den Dornenbusch schubsen, doch meine Freundin hat das sofort bemerkt und mich aufgefangen bevor ich reingefallen bin. Darüber freue ich mich heute noch.
 
 
Nach dem Vater unser und dem gemeinsamen Brotteilen gingen wir beschwingt durch die schöne Musik gesegnet und gestärkt in die Ferien!
Wir danken allen fürs Vorbereiten, Musizieren und Singen, Mitfeiern und -beten! Und wir wünschen allen einen erholsamen und wunderbaren Sommer und eine gute und glückliche Heimkehr aus dem Urlaub,

die ReligionsprofessorInnen Mag. Ebmer, Mag. Lang, Mag. Bogner-Zisler, Mag. Cvrljak, Mag. Fischer, Mag. Hintermayer, Mag. Putz, Mag. Stolavetz