Text: Prof. Erna Fischer; Fotos: Prof. Ewald Königstein, Prof. Gerhard Warmuth

 
Namen – Geben
Gedenkveranstaltung für die am Spiegelgrund ermordeten Kinder
Am 29.11.2018 durften Schülerinnen und Schüler der 7.A gemeinsam mit Prof. Gerhard Warmuth wieder die alljährlich stattfindende Veranstaltung am Spiegelgrund zum Gedenken an die während der NS-Zeit ermordeten Kinder mitgestalten.
 
 
Im Eingangsstatement wurde auf neueste historische Forschungsergebnisse hingewiesen, zufolge derer auch die Diagnosen des Univ. Prof. Dr. Hans Asperger (1906 – 1980), des Leiters der heilpädagogischen Abteilung der Wiener Universitäts-Kinderklinik, zu Einweisung und Tötung von Kindern beigetragen haben.
 
   
 
Das Namen – Geben stand auch heuer im Vordergrund: Indem die Schülerinnen und Schüler die Namen, Krankengeschichten, Sterbedaten und vermeintlichen Todesursachen von acht Kindern vortrugen, verwiesen sie nicht nur auf die unbarmherzige Tötungsmaschinerie des NS-Regimes, sondern hoben vor allem die fürchterlichen Schicksale und Leidensgeschichten der ganz konkreten Opfer hervor.
 
   
 
Feierlich umrahmt wurde die Gedenkstunde von den Darbietungen des Chores des BRG Linzerstraße unter der Leitung von Prof. Thomas Pulker. Mahnmal für die Opfer vom Spiegelgrund „Denn man kann nur Lehren ziehen aus dem, was man nicht vergisst“ (André Heller: Leon Wolke)