Text und Fotos: Prof. Längle

 
BOLYAIFINALE 2019 in Budapest
In der Früh des 21. Juni 2019, es war ein Freitag, brachen die vier Jungs Alex E., Stefan G., Frederik K. und Bernhard J. als Teil des österreichischen Nationalteams nach Budapest auf.

 Die vier Jungs hatten im Jänner den Bolyaiwettbewerb für ihre Schulstufe österreichweit gewonnen und sich somit für das Finale in Budapest qualifiziert.
In Budapest angekommen fuhren wir gleich zu unserer Unterkunft, dem Aquamarinahotel, einem historischen, russischen Raddampfer, ließen das Gepäck vor Ort und machten uns zu einem kurzen Ausflug ans Donauufer auf.
 
 
Anschließend fuhren mir mit der Schiffsfähre in die Stadt und nahmen ein Mittagessen ein.
 
Vom Organisationsteam war ein Besuch im „Palast der Wunder“ organisiert worden und die Jungs genossen die Zeit in diesem großartigen „Museum“ und verbrachten die nächsten drei Stunden dort.
 
 
 
Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel, wo uns ein leckeres Abendessen erwartete. Um den ersten Tag abzurunden gingen wir noch am Donauufer entlang und die Jungs gönnten sich eine Zuckerwatte.
 
Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück zur Schule „Veres Péter“, in der der Wettbewerb stattfand.
Bis zum Beginn des Wettbewerbs hatten die Jungs noch einige Zeit, die sie sich mit Schachspielen vertrieben.
 
 
Bei der Preisverleihung wurde ein ungarischer Tanz von Schülern aufgeführt und nach jeder Preisverleihung gab ein ehemaliger Schüler Béla Bartók-Lieder auf der Violine zum Besten.
 
Die Jungs konnten den hervorragenden 3. Platz erreichen und waren sich einig, dass sie dieses Ergebnis im nächsten Jahr toppen wollen.
 
Nach dem Mittagessen ging es auf die Margaretheninsel zur Tretkutschenfahrt. Da die Jungs aufgrund ihres Alters nicht allein fahren durften, erklärten sich die 12. KlässlerInnen aus Linz bereit, zu zweit mit je zwei Jungs zu fahren. Dies war ein großartiges Erlebnis und spiegelt den Geist des Bolyaiwettbewerbs wider, indem es auch um den klassen-, schulen- und länderübergreifende Erlebnisse geht.
 
 
Nach dem Tretkutschenfahren erhielten wir eine Führung durch das ungarische Parlament und die Jungs waren von dem prächtigen Bau sehr beeindruckt.
 
 
Danach ging es zurück ins Hotel und zum Abendessen. Am Abend wollten die Jungs trotz strömenden Regens noch eine kleine Runde am Donauufer drehen und so kamen wir schwer durchnässt, aber glücklich und zufrieden zurück ins Hotel und fielen in unsere Betten.
 
 
 
Am nächsten Tag wollten wir uns noch die Burg, den Burgbezirk und das unterirdische Labyrinth anschauen.
 
Wir brachen zum Labyrinth auf. Da sich einer der Jungs den Magen verstimmt hatte, wollten die anderen drei Jungs allein ins Labyrinth. Das war aufgrund des Alters wieder nicht möglich und so kamen sie auf die glorreiche Idee, ihre neu gewonnenen Freunde aus der 12. Schulstufe aus Linz anzurufen. Die SchülerInnen aus Linz erklärten sich sofort bereit dazu und so konnten die Jungs mit Ihnen durchs Labyrinth gehen. Dann machten wir uns auf zum Bahnhof, um die Rückreise nach Wien anzutreten.
 
 
Zwei der Linzer Maturantinnen und ihre Lehrerin fuhren mit uns. Am Bahnhof erschraken wir beim Blick auf die Anzeigetafel. Unser Zug hatte eine Verspätung von einer Stunde. Notgedrungen mussten wir in der Wartehalle Platz nehmen, aber eine der Linzer Schülerinnen unterhielt die Jungs mit Kartentricks und somit verflog die Zeit wie im Flug. Schlussendlich konnten wir dann mit dem Zug zurück nach Wien fahren und kamen mit 134-minütiger Verspätung müde aber glücklich und voller neuer Erfahrungen und Eindrücke in Wien an.
 
Das Bolyaifinale war ein tolles Erlebnis für die Jungs und wir möchten den Organisationen und dem Organisationsteam in Budapest recht herzlich für dieses tolle Erlebnis danken.