Text und Fotos: Prof. Bogner-Zisler

 
ÖKUMENISCHER SCHULANFANGSGOTTESDIENST am Dienstag, 10.9.2019 
THEMA: TOGETHER – du bist Teil des Ganzen

In der 1. Stunde fanden wir uns im Festsaal ein, um gemeinsam den ökumenischen Anfangsgottesdienst zu feiern.
 
 
In unserer Einzigartigkeit wir alle Teil des großen Ganzen. JedeR Einzelne hat seinen ganz eigenen Platz, seine eigene Rolle Ganzen. JedeR ist wichtig und wertvoll, jedeR übernimmt wichtige Aufgaben. Wenn wir uns zusammenschließen, können wir etwas bewegen, können wir den Impuls zu Veränderung vergrößern, so wie Greta Thunberg Menschen zu einer gemeinsamen Lösungsfindung animiert. Dazu hörten wir eine Rede von ihr.
 
 
Nach dem Schöpfungsbericht aus dem Alten Testament hörten wir Aussagen von SchülerInnen, die auch mit Kleinigkeiten etwas bewirkten.
Hier ein paar Beispiele:
  • Einmal ist eine ältere Frau auf einer Rolltreppe hängen geblieben und wäre fast nach hinten die Rolltreppe runtergefallen. Ich bin zu ihr hingerannt und hab sie am Rücken gestützt, bis jemand die Treppe deaktiviert hat.
  • In der Jungschar hatten wir ein Fest und da haben meine Eltern und ich mindestens 100 Muffins gebacken. Mit dem Geld, das wir beim Fest dafür bekommen haben, wurden dann Schulsachen für ärmere Kinder aus unserem Bezirk gekauft.
  • In der Volksschule haben sich zwei gute Freunde von mir gestritten und lange nicht miteinander geredet. Ich habe mich mit ihnen an einen Tisch gesetzt und wir haben so lange miteinander geredet bis sie sich wieder vertragen haben.
  • Ich esse seit ein paar Wochen kein Fleisch mehr, weil ich nun bewusster leben möchte und ich weiß, dass Fleischkonsum zur Verschlechterung unseres Klima beiträgt. Ich bin der Meinung, dass jede noch so kleine Veränderung zählt.
  • Als ich einmal im Sommer mit meiner Pfadfinder Gruppe im Wald war, haben wir Müll eingesammelt, der herumgelegen ist. Niemand sollte Müll in die Natur werfen. Und jeder der im Wald spazieren geht und Müll sieht, sollte den Müll aufheben und in den nächsten Mistkübel werfen.
  • Ich habe einmal einen Teil von meinem Taschengeld der Caritas gespendet. Meine Eltern und ich haben Geld hergegeben für Kinder in Hungersnot.
  • Genauso wie ein Schmetterling die Wetterlage beeinflussen kann, kann ein einzelner Mensch Gutes bewirken. Viele denken, man kann als Einer von Millionen nichts ändern und müsste sich dem System ergeben. Doch als Kollektiv kann jeder etwas beitragen wie man bei FFF oder den kommenden Wahlen sehen kann. Auch in Hongkong haben die Menschen ihre Stimme erhoben für eine bessere Zukunft: Jeder alleine hat sich entschieden und gemeinsam schaffen sie ihre Ziele.
 
Nach den Fürbitten und dem gemeinsamen Vater unser teilten wir das Brot miteinander. Gestärkt durch den Segen Gottes und begleitet von der Musik starten wir nun das neue Schuljahr.
 
 
Wir wünschen euch viele wunderschöne Zeiten in diesem Schuljahr und danken euch herzlich fürs Mitfeiern, Mitsingen, Musizieren, Proben und Vorbereiten!
 
Die ReligionslehrerInnen Prof. Ebmer, Prof. Stolavetz, Prof. Bogner-Zisler, Prof. Cvrljak, Prof. Fischer, Prof. Lang, Prof. Putz