Text: Prof. Bogner-Zisler

 
Wie können wir dazu beitragen, eine bessere Welt zu schaffen?
Am 20. Jänner 2021 konnte die 5A einem Raumfahrer eine umfangreiche Frage zum Thema „How can we contribute to a better world“ stellen.

 Eine Mutter aus der Klasse arbeitet bei Mondi, und dort gab es ein Event, bei dem alle Mondi-KollegInnen eine Frage zu diesem Thema einschicken durften, die dann einem Astronauten gestellt werden würden. Dieser würde aus den Fragen ein paar auswählen und per Videokonferenz beantworten. Die Mutter dachte dabei sofort an die Klasse ihrer Tochter, da das Thema Umwelt vor allem für SchülerInnen dieser Altersstufe sehr interessant ist. Außerdem hat diese Klasse bereits im letzten Jahr einige Projekte zum Thema „Umwelt“ durchgeführt und war sogar bei einer „Fridays for Future“-Demo dabei.

Die schlussendlich gestellte Frage wurde im Unterricht erarbeitet. Es gab viele unterschiedliche Interessensgebiete, die wir unterbringen wollten. Schließlich entstand folgende Frage:

"How are environmental disasters and pollution on earth, such as the bush fires in Australia and the plastic island in the ocean, visible from outer space? Will all of these experiences affect your life when you return to earth and how do you feel about the space junk you have seen?"

 

Den SchülerInnen war natürlich klar, dass das viel mehr als EINE Frage ist, aber sie wollten auf nichts darin verzichten. Die Mutter der Schülerin ermöglichte der Klasse per Videokonferenz, die Aufzeichnung des Gesprächs mit dem Astronauten zu sehen. Er erklärte in einem auf Englisch geführten Gespräch viele interessante Details zum Thema „Umwelt und All“, erläuterte die Perspektive aus dem All und sprach über seine Sichtweise, wie eine nachhalte Zukunft geschaffen werden kann. Für die Präsentation hatte er auch einige Bilder aus dem All vorbereitet, die die Erdkugel, mit Fokus auf verschiedenen Perspektiven und Naturerscheinungen, zeigte.

Nach seiner Präsentation kam er zur Beantwortung der Fragen, und er wählte die Frage der 5A von mehr als 200 eingeschickten Fragen aus. Er erzählte von seiner Erkenntnis, wie eng wir alle global miteinander verbunden sind, wie dünn die schützende Erdatmosphäre ist und dass wir nur gemeinsam die Umweltprobleme lösen können. Interessant war auch, dass die Waldbrände genauso wie das Plastik im Meer oder die Luftverschmutzung vom Weltraum aus sichtbar sind.

Begeistert haben vor allem die Perspektive eines Blicks aus dem All auf die Erdkugel und die Arbeits- und Lebensweise des Astronauten. Konkret ging es darum, wie wir kooperationsorientierte Teams bilden können und mit innovativen Lösungen Grenzen überwinden und eine nachhaltige Zukunft schaffen können.

Wir bedanken uns bei der Mutter der Schülerin, die uns diese spannende Möglichkeit gegeben hat, bei Mondi und bei dem Astronauten für dieses tolle Erlebnis!

Prof. Baumgartner, Prof. Bogner-Zisler und die 5A

 

Die ausführliche Antwort lautete:

We do see these natural disasters from space especially wild fires, whether it’s Australia or California. When I was on board we had the fires in Canada and we saw that spreading across the entire continent of North America. Our atmosphere is so thin, it’s very easy here on earth when we look up and especially if we’ve got a nice sunny day and a lovely blue sky. Very easy to think that that goes on for an awfully long way. Almost infinity you might think. But of course from space, you realize how tiny our atmosphere is. You only have to go

on a short flight and the number of molecules of oxygen nitrogen are tight and from space, you see that. So if it’s a sandstorm coming out from the Sahara Desert, you can see that covering Spain and Portugal and France, spreading out across Europe or the smoke and smog from pollution, again spreading out. And you realize that we’re all breathing the same air around the world and that’s why it hammers it home, that we have to take care of the environment that we are in! So we very much do see those kind of natural disasters from space.

The question about debris in space is so important right now because there are so many more people having access to space. We’ve got some amazing companies like SpaceX who have really reduced the cost of access to space and opened up that market for commercial companies to be involved in. And space is incredibly important to us, but we have to treat it as a precious resource and we have to protect it for future generations. And right now, there are about half a million pieces of space debris in low earth orbit and we need to start cleaning that up. And we certainly need to stop making the problem worse. What’s good is that most companies now that are involved in space activities are complying with the United Nations 1967 treaty, which is if you are going to put something in orbit, you have to be able to either bring it back to earth, burn up in the atmosphere, or take it far away out of the earth’s local vicinity so we don’t pollute that for future generations. We also have agencies such as the European Space Agency who are working on clean up missions, developing spacecraft that can go into orbit, harpoon pieces of debris, or use nets to actually capture smaller fragments of debris and clean it up, bring it into earth’s atmosphere, where it will burn out and therefore not cause a problem.