Text und Fotos: Carla Schefberger,

 
Ökumenischer Ostergottesdienst, 7. April 2022
 
HoffnungsSchimmer
 
„Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich gehe nicht ohne Hoffnung.“

 
 
Diese Worte äußerte ein 70-jähriger ukrainischer Flüchtling, als er an der Grenze zu Polen gefragt wurde, wohin sein Weg nun führe. „Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich gehe nicht ohne Hoffnung.“
Mit diesen eindrucksvollen Worten begrüßten wir die Schüler:innen und Lehrer:innen zu unserem Ostergottesdienst zum Thema: HoffnungsSchimmer, den wir seit langem wieder im Festsaal gemeinsam feiern konnten.
 
In Zeiten wie diesen fällt es uns oft schwer, mit Zuversicht den Tag zu starten. Tagtäglich hören wir von Auseinandersetzungen und Kämpfen, von Angriffen, Anschlägen und Attentaten, von Kriegen und Waffeneinsatz in vielen unterschiedlichen Teilen unseres Planeten.
 
  
 
 h die Covid 19 Pandemie hat unser aller Leben, unseren Alltag in den letzten zwei Jahren verändert, hat Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit geschürt, Ängste verstärkt und Lebenspläne verworfen. 
 
   
 
 
All diese Berichte lassen uns eher verzagen als hoffnungsvoll sein. Unsere Sorgen können Teil der Hoffnung sein, sie werden ernst genommen, in die Hoffnung integriert und gleichzeitig kann die Aussicht auf die Zukunft und die Erwartung auf positive Erlebnisse innerlich beruhigen. Ohne Hoffnung haben wir keine positive Motivation in die Zukunft.
 
Anders herum: Wer hofft, verhält sich positiv zur Zukunft. Die Hoffnung stärkt die Motivation und unseren Willen nicht aufzugeben. Auch die gemeinsame Feier gibt uns den Hoffnungsschimmer, den wir dringend brauchen!
     
 
Aus der Bibel hörten wir die Erzählung vom leeren Grab aus dem Johannesevangelium. Wie glücklich Maria Magdalena und die Jünger waren, als sie vom auferstandenen Jesus erfuhren! Nach der unendlichen Trauer eine solche Freude! Wir glauben, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Und das gibt uns Hoffnung für unseren Alltag und die ganze Welt!
 
Musikalisch wurden wir wunderbar begleitet von Gesang und Klavierstücken von Schüler:innen. Ein herzliches Danke dafür!
 
 
Gestärkt durch die schöne Texte und die Melodien bedanken wir uns bei allen Helfer:innen und wünschen gesegnete und frohe Ostern!
 
Die Religionslehrer:innen Rosemarie Lang, Martina Stolavetz, Philipp Hübel, Richard Fischer, Adelheid Putz, Carla Schefberger, Bernadette Bogner-Zisler