Text und Fotos: Mag. Iris Paur
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Theaterbesuch der 8ABC: „The Complete Works of William Shakespeare (abridged)”
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Noch bis 30. April ist "The Complete Works of William Shakespeare (abridged) im VET zu sehen.
Nach der im englischsprachigen Raum so beliebten Tradition des „Dinner and Show“ traf sich die Gruppe vor dem Theaterbesuch in einem irischen Pub im achten Bezirk, wo die Schüler*innen bei (natürlich alkoholfreien) Getränken und traditionellem Pub Food im Rahmen eines Trivia-Quizzes ihr Wissen über das Leben und Wirken des „Bard“, wie Shakespeare gerne genannt wird, unter Beweis stellen konnten. Dabei traten die Achtklässler*innen, die sich im Selbststudium hervorragend vorbereitet hatten, in Gruppen gegeneinander an und lieferten sich ein spannendes Duell um den ersten Platz. Trotz starker Konkurrenz setzte sich das Team mit dem Namen – wie könnte es anders sein? – „6–7“ bei Fragen wie „What was the name of Shakespeare’s wife?“ (Anne Hathaway) oder „Which famous acting company did he write for?“ (The Lord Chamberlain’s Men / The King’s Men) durch und sicherten sich ein umfangreiches Paket britischer Süßigkeiten zum Durchkosten – ein verdienter Preis!
Gut gestärkt ging es dann weiter ins Vienna’s English Theatre in der Josefgasse, wo seit dieser Woche das Stück „The Complete Works of William Shakespeare (abridged)“ gezeigt wird. Anfangs waren manche der Schüler*innen noch etwas skeptisch - 37 Stücke mit nur 3 Schauspielern und vor allem in nur 95 Minuten, kann das denn funktionieren? Doch schon in der Pause waren alle vollends überzeugt: JA, kann es! Die drei Schauspieler auf der Bühne brachten mit viel Witz, Humor und einer guten Prise literarischer Freiheit die gesammelten Werke des Barden so unterhaltsam auf die Bühne, dass die Zeit wie im Flug verging und wir aus dem Lachen gar nicht mehr herauskamen.
Das Highlight unseres Theaterabends war aber eindeutig die zweite Hälfte, die komplett Shakespeares wohl bekanntestem Stück „Hamlet“ gewidmet war: in einer recht gesellschaftskritischen Passage über die Rolle der Ophelia, die im Originalstück ja eher zweidimensional geschrieben ist, wurden Sarah und Emilia aus der 8A auf die Bühne geholt, um das Ensemble zu unterstützen. Natürlich ernteten die beiden dafür nicht nur von uns, sondern vom gesamten Publikum tosenden Applaus! Da wir uns natürlich an das Aufnahmeverbot, das die Theateretikette verbietet, gehalten haben, gibt es von der Szene selbst keine Aufnahmen. Beim Verlassen des Theaters ließen wir uns es uns aber natürlich nicht nehmen, ein Bühnenfoto der beiden Nachwuchsschauspielerinnen zu machen.
Sarah und Emilia feierten ganz spontan ihr Bühnendebüt
Am Ende des Theaterabends wurde das Gesehene noch intensiv diskutiert. In Einem waren sich die Schüler:innen aber einig: Shakespeare ist vieles, aber ganz sicher nicht langweilig!
Am Ende des Theaterabends hatten die Schüler*innen viel zu besprechen und ....
....waren kaum aus dem Theater zu bekommen.
