Bericht: Mag. Michael Gurschler, Schottengymnasium, Foto: Dipl.-Ing. Regina Wiala-Zimm 

In der ersten Septemberwoche (3.-8.9.2017) fand zum zweiten Mal die Internationale Olympiade der Metropolen (IOM) statt. Schüler und Schülerinnen aus weltweit insgesamt 36 Großstädten wetteiferten um die besten Team- und Einzelplatzierungen in den naturwissenschaftlichen Disziplinen Mathematik, Physik, Informatik und Chemie. 

Die Stadt Wien nahm in diesem Jahr erstmals an diesem Wettbewerb teil und war durch vier Schülerinnen und vier Schülern aus zwei verschiedenen Schulen vertreten: Goethe-Gymnasium Astgasse (Mag. Jürgen Kern-Peter) und Schottengymnasium (Mag. Michael Gurschler, P. Sebastian Hacker OSB).
Dipl.-Ing. Regina Wiala-Zimm, Mitarbeiterin der Außenabteilung der Stadt Wien, setzte sich für die Organisation im Vorfeld der Olympiade ein und begleitete mit den Lehrern die Schüler. Die Stadt Wien finanzierte die Flüge von 8 Schülern und 2 Lehrern.
Die jungen Olympioniken bekamen die Chance, ihr Können in praktischen und theoretischen Problemstellungen zu beweisen, gemeinsam Lösungswege zu finden, sich mit Teams aus anderen Großstädten zu messen und auszutauschen.
Außerdem bot die Stadt Moskau den jungen Naturwissenschaftlern viele Gelegenheiten, die Hauptstadt Russlands durch zahlreiche Exkursionen verschiedenster Art näher kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt von der Architektur, der langen und wechselhaften Geschichte der Stadt und nicht zuletzt von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft, mit welcher man den Teams aus aller Welt aufwartete.
 
 
 
Reiseeindrücke der Schüler und Schülerinnen 
 
Valerie K., 16 Jahre, Schottengymnasium
„Die IOM hat mir unter anderem ermöglicht viele Menschen mit unterschiedlichen ethischen und kulturellen Hintergründen persönlich kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen.“
 
Paul K., 17 Jahre, Schottengymnasium
„Besonders gefallen hat mir der spannende Teamwettbewerb, bei dem wir alle sehr gut zusammengearbeitet und einander geholfen haben. Obwohl wir aus unterschiedlichen Schulen zusammengewürfelt waren, haben wir uns sehr gut verstanden.“
 
Franziska F., 17 Jahre, Schottengymnasium
„Sehr eindrucksvoll fand ich die verschiedenen Gesichter Moskaus, die imposante Architektur der U-Bahnen, die moderne Skyline von Moscow City und die interessante Führung im Weltraum-Museum. Außerdem habe ich viele neue Freundschaften geschlossen.“
 
Matthias W., 17, Schottengymnasium
„Obwohl die Aufgaben aus Physik sehr fordernd waren und wir uns nicht gezielt darauf vorbereiten hatten können, sind wir sehr stolz, den siebten Platz beim Praxiswettbewerb erzielt zu haben. Dass wir die Möglichkeit bekamen, dieses und andere Experimente völlig eigenständig durchzuführen, war eine wertvolle Erfahrung für mich.“
 
Linda G., 17, Goethe-Gymnasium Astgasse
„Es war sehr interessant und lustig, Menschen aus aller Welt kennenzulernen, die sich alle für Chemie begeistern. Ich hoffe, dass ich alle meine neuen Freunde wieder sehen werde.“
 
Katja Sch., 16, Goethe-Gymnasium Astgasse
„Jeder Tag war eine neue Erfahrung. Ich habe viele interessante Dinge und Menschen kennengelernt. Moskau hat alle meine Erwartungen übertroffen. Es war eine wunderschöne Woche.“
 
Justin L., 15, Goethe-Gymnasium Astgasse
„Es war eine unglaublich tolle Erfahrung, Moskau und Russland zu sehen. Die Dimensionen dieser Stadt sind beinahe unfassbar.“
 
Lorenz U., 15, Goethe-Gymnasium Astgasse
„Die IOM war eine einzigartige Möglichkeit, die beeindruckende Stadt Moskau mit ihren gigantischen Prospekten, den prächtigen U-Bahnstationen und den berühmten roten Platz zu sehen und mit Gleichaltrigen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen.“