Text und Fotos: Prof. B. Bogner – Zisler und Prof. S. Pölzl

 
Am Mittwoch, den 18. 04. 2018, nahm die 5D an einem Experiment, welches als sozialwissenschaftliche Studie getarnt war, im Dschungel teil.
Das Hauptziel war, dass man Manipulation erlebbar macht. In diesem Moment sollte spürbar werden, wie leicht man etwas glaubt, wie schnell man sich einer Gruppe zuordnen lässt und wie einfach es ist, manipuliert zu werden.
 

Nach diesem doch sehr aufwühlenden Experiment gaben die Schüler und Schülerinnen unterschiedliches Feedback zurück:
 
„Ich fühle mich dumm. Ich finde es nicht angenehm, hinter das Licht geführt zu werden. Aber das passiert ja auch bei der Manipulation. Die Aspekte, die uns bei der Nachbesprechung gesagt wurden, wie z.B. „man sollte alles hinterfragen“, waren für mich zwar klar, aber ich würde bei einem ähnlichen Projekt wieder darauf reinfallen.“
 
„Ich bin überrascht über das Ergebnis. Die Gruppeneinteilung war anstrengend, da jeder gleich ein Feindbild den anderen gegenüber aufgebaut hat.“
 
„Manipulation kann leicht unerkannt bleiben, vor allem, weil es einen anspricht.“