Text und Fotos: Darian T.

 

Am 23. Juni 2018 fand in Budapest das internationale Finale des Mathematik Teamwettbewerbs ”Bolyai” statt. Teilgenommen am Wettbewerb haben unsere Schüler Carl H., Nils G. und Darian T. Begleitet wurden sie von Herrn Professor Christian Längle.
Und sie brachten eine Medaille nach Wien!
Link zu einem Artikel der ÖMO darüber

Lesen Sie hier den Bericht von Darian T.


Nachdem eines unserer Teams aus der 9. Schulstufe des Goethe-Gymnasiums beim ersten in Österreich stattgefundenen Bolyai den ersten Platz erreichte, bot es sich an, bei dem internationalen Finale in Budapest am 23. Juni 2018 teilzunehmen.
Dies eröffnete ihnen nicht nur die Möglichkeit, ihr Können sowie ihre Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden mit den besten Teams ihrer Alterskategorie aus anderen Ländern zu messen, sondern auch drei reizvolle Tage im wohl äußerst gastfreundlichen Budapest zu verbringen.
Am Freitag, dem 22. Juni fuhren wir in der Früh mit dem Zug nach Budapest. Gleich bei unserer Ankunft in unserem Hotel, dem Hotel Attila, bezogen wir die Zimmer und hatten anschließend Zeit für einen Einkauf.
 
 
Nach diesem sowie einer kurzen Rast von der Zugfahrt fuhren wir zur Margareteninsel. Diese ist eine Insel inmitten der Donau, ähnlich unserer Donauinsel. Es ist ein großes, schönes Erholungsgebiet mit Alleen, Wiesen, Parkanlagen, Restaurants und vielem mehr. Hier verbrachten wir den Nachmittag beim Rikschafahren, ehe wir wieder zum Hotel fuhren.
 
 
Am nächsten Morgen fand der Wettkampf statt. Nach dem Frühstück wurden wir mit dem Bus zum Austragungsort des Wettbewerbes gefahren. Dort fanden anschließend Begrüßung und Ansprachen statt.
 
 
Nach der Rede fand der Wettkampf und anschließend die Siegerehrung statt. Unser Team konnte den dritten Platz hinter Deutschland und Ungarn erreichen.
 
 
Danach fuhren wir zurück zum Hotel um Mittag zu essen und anschließend besuchten wir das ‚Haus der Wunder‘. Dieses ist eine Art Museum, beziehungsweise Ausstellungsort für interessante wissenschaftliche „Wunder“ von Täuschungen bis hin zu Magnetismus und Mechanik.
 
 
Anschließend hatten wir eine Führung durch das Parlament. Das ungarische Parlament ist das größte Kontinentaleuropas und hatte bereits zum Zeitpunkt der Erbauung eine Klimaanlage, welche noch immer in Verwendung ist.
 
 
Als erstes wurden wir durch das goldene Treppenhaus geführt, welches den Namen von den vielen feinen Blattgoldornamenten hat. Dann kamen wir zum Prunktreppenhaus, welches gedacht war um hohe Staatsgäste zu empfangen und zu beeindrucken. Dieses besteht nach außen hin aus einem breiten, spitzbogigen Torbogen, links und rechts davon mit rotem Teppich ausgelegten kleineren Treppen hoch zu einem Galleriegang und in der Mitte hoch zur ersten Etage hin einer großen Haupttreppe.
 
 
Als wir uns umdrehten, konnten wir einen weiteren Saal sehen. Dies war der Raum mit den Krönungsinsignien. Diese waren streng bewacht und jegliches fotografieren war verboten. Dies liegt daran, dass die Krönungsinsignien oft gestohlen wurden. Noch im Raum zu sehen waren an den Wänden die Statuen ehemaliger ungarischer Könige. Wir konnten auch noch die Kronwächter bei ihrem letzten Schichtwechsel beobachten.
 
 
  
 
Am letzten Tag besichtigten wir noch die Fischerbastei, ein Gebäude oberhalb der Donau mit einem angrenzenden Stadtviertel und vielen Sehenswürdigkeiten und nach dem Mittagessen noch die Stephansbasilika.
 
 
  
 
Bevor wir schließlich heimfuhren hatten wir noch genug Zeit um Tretboot zu fahren.
 
 
Darian T.