Text: Prof. Patzer, Fotos: Prof. Kirner

 
Am 26. April 2018 unternahmen die Schülerinnen und Schüler der 2B und 2E einen gemeinsamen Geschichte-Lehrausgang auf die niederösterreichische Burg Kreuzenstein. 

Das Wetter meinte es an diesem Tag wahrlich nicht gut mit unserer kleinen Expedition. Doch dem grauen Himmel und den Regentropfen zum Trotze wanderten die Klassen 2B und 2E munter von der S-Bahn-Station Leobendorf auf die Burg Kreuzenstein, wobei der letzte Anstieg von einzelnen SchülerInnen wirklich wie im Sturm genommen wurde.
 
 
 
 
Das Mittelalter bietet den Kindern viel Spielraum für ihre Phantasie und so war sich die Führerin der Burg eines aufmerksamen Publikums gewiss. Die Burg selbst ist ja eigentlich wie eine "Patchwork-Burg" (Zitat Prof. Kirner) zusammengestellt und so konnte man nicht nur durch ein begehbares Museum streifen, sondern konnte gleichzeitig auch aus den unterschiedlichsten Abschnitten des Mittelalters Exponate bestaunen.
 
 
Erstmals 1115 als "Grizanstein" erwähnt und während des Dreißigjährigem Krieges von den Schweden gesprengt, wurde sie unter Johann Nepomuk Graf Wilcek Stück für Stück aufgebaut. Er reiste durch halb Europa und erstand von unterschiedlichen Burgen und Klöstern Einrichtungsgegenstände und architektonische Elemente.
 
 
So lernten die Klassen in der Burgküche unter anderem auch, woher der Ausspruch "Einen Zahn zulegen." seinen Ursprung hat, sahen aus Bozen einen geschnitzten Holzschrank und konnten in der Waffenkammer die Weiterentwicklung der Rüstungen bestaunen.
 
  
 
Ein kleiner Rundgang um die Burg schloss diesen schönen Wandertag ab, sodass das schlechte Wetter am Ende gar nicht ins Gewicht fiel.