Text und Fotos: Prof. M. Streuselberger und Prof. Gössinger

 
Vom 23.-26. Juni 2019 war die gesamte 7B mit ihrem Klassenvorstand Prof. M. Streuselberger und Prof. Gössinger in Barcelona. Bei den zahlreichen Besichtigungen wurden laut Schrittzähler mehr als 65 km zurückgelegt. Und jeder Meter hat sich ausgezahlt, denn die katalanische Hauptstadt hat ihren BesucherInnen einiges zu bieten.

Schon beim Landeanflug erkennt man den speziellen Grundriss Barcelonas, von den verwinkelten Gassen des Barri Gotic, dem Reißbrettschachmuster der Eixample bis zum modernen Strandareal bei Barceloneta. 
 
 
 
 
Mit dem Flughafenzug ging es zu unserem Quartier, dem BCN Sport Hostel, das am Rande der Eixample idealer Ausgangspunkt für unsere zahlreichen Unternehmungen war. 
 
  
 
Frühstück im Hostel
 
Als erstes Kennenlernen ging es über die Ramblas und das Barri Gotic zum Strand.
  
Placa Reial und alte Kathedrale
 
   
 
Am Hafen gibt es nicht nur viele Yachten in allen Preisklassen und die Gondelbahn über den Hafen, sondern auch unzählige fliegende Händler.
 
 
 
Am Abend ging es vorbei an den Torres Venicianes zur Font Magica mit dem Museum katalanischer Nationalkunst im Hintergrund.
Dort erlebten wir eine beeindruckende Wasser-Sound-Lichtshow.
 
 
 
Der nächste Tag begann mit der Besichtigung von Antonio Gaudis Sagrada Familia. Der Bau wurde 1882 begonnen und soll 2026 zum 100. Todestag von Gaudí fertiggestellt werden.
  
  
 
An diesem Bauwerk beeindruckt zu Beginn die schiere Größe und die Vielfalt der Formen.
 
    
 
Im Lift ging es einen Turm hinauf, über eine endlose Wendeltreppe kam man zurück ins Kircheninnere.
  
 
 
Die Säulen und das gigantische Gewölbe erinnern an einen Wald.
 
   
 
Das Innere der Kirche ist aufgrund der zahlreichen Glasfenster hell und bunt.
 
  
 
 
  Mit dem Fahrrad ging es dann 3 Stunden durch Barcelona. Das Radwegnetz ist in dieser Millionenstadt sehr gut ausgebaut. 
 
 
  
  
 
 
Am Abend besuchten wir dann die Casa Mila, den letzten Profanbau von Gaudi. 
 
 
 
Dieser revolutionäre Bau fasziniert durch die einzigartige Fassade, die ihm auch den spöttischen Spitznamen "La Pedrera" (Steinbruch) einbrachte.
 
     
 
Im Inneren sorgen 3 Innenhöfe für eine gute Belüftung aller Räume, der riesige Dachboden beeindruckt durch die unzähligen Kettenbögen.
Am phantasievoll gestalteten Dach erlebten wir eine farbenfrohe Licht- und Tonshow.
 
     
 
 
Am nächsten Tag stand wieder ein Gaudi-Bauwerk am Programm, die Casa Batllo. Das Stadthaus des Textilindustriellen Josep Batllo ist eine prächtige Mischung aus verspielter Eleganz und baulicher Raffinesse. So sind beide Innenhöfe in einem Farbverlauf verfliest, damit das von oben durch Dachfenster einfallende Licht in allen Stockwerken eine gleichmäßige Beleuchtung ermöglicht. 
 
 
     
 
 
Nicht immer gingen wir zu Fuß, auch die Metro von Barcelona ist eine günstige und schnelle Alternative. Und außerdem herrlich kühl.
 
 
 
 
Am Merkat de la Boqueria herrscht reges Treiben, die Vielfalt der angebotenen Lebensmittel ist sensationell.
 
     
 
 
Am Ende der Ramblas liegt der Mirador de Colom, in der Säule führt ein Lift in die Krone unterhalb der Columbusstatue, von wo ein phantastischer Blick über ganz Barcelona lockt.
 
   
 
 
Die Hafenrundfahrt ging vorbei am Containerhafen und den Kreuzschiff-Terminals zu den gigantischen Privatyachten.
 
    
 
 
Danach gab es die Möglichkeit, das Museu Maritim in den ehemaligen Schiffswerften Drassanes zu besuchen.  Dort ist der originalgetreue Nachbau der königlichen Rudergaleere La Real des Admirals Juan de Austria zu bestaunen.
 
  
 
 
Das Poble Espanyol wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahre 1929 als Freilichtmuseum erbaut, um in einer parkähnlichen Umgebung die unterschiedlichen Baustile Spaniens erlebbar zu machen.
 
    
 
 
Einen absoluten Kontrast zu allen bisher besichtigten Gebäuden stellt der gleich daneben rekonstruierte Aussttellungspavillon Deutschlands für diese Weltausstellung dar.
Mies van der Rohe schuf damit eine Architekturikone, die in ihrer kühlen Sachlichkeit stilbildend für die moderne Baukunst werden sollte.
 
   
 
 
 
Las Arenas ist eine zum Einkaufszentrum umgebaute Stierkampfarena, von ihrer Dachterrasse hat man einen schönen Blick auf Barcelona. 
 
  
 
 
Am letzten Tag stand der Park Güell am Programm. Von den ursprünglich geplanten 60 Gebäuden dieser Gartenstadt wurden nur 3 verwirklicht.
 
   
  
Der Terrassenplatz, die Pförtnerhäuschen mit ihren Zuckergussdächern und die unendlichen Keramikmosaike bestimmen den Flair dieses Gartens.
 
     
 
Mit organischen Formen verzierte Brücken, Arkadengänge und Wege durchziehen den Park, auf einer Anhöhe bietet der Turo de les Tres Creus einen herrlichen Ausblick.
 
  
 
Als bei Bauarbeiten auf dem Gelände eine Gasleitung beschädigt wurde, kam es zu einer kurzfristigen Evakuierung des Parks, nach einer Stunde kam aber die Entwarnung.
 
 
 
Was aber sicher allen in ewiger Erinnerung an Barcelona bleiben wird, sind die unzähligen roten Ampeln...
 
 
 
 
Die perfekte Vorbereitung durch Frau Prof. Streuselberger, aber auch das vorbildliche Verhalten der SchülerInnen ließen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden!